FAQ — 19 Antworten

Häufige Fragen

Antworten zu Preisen, Ablauf, Technologie, Recht und Zusammenarbeit. Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir, ich antworte werktags binnen 24 Stunden.

Preise & Umfang

Was kostet eine Website bei Webgentic?

Die vier Projekt-Pakete liegen in diesen Rahmen: Starter (Landing Page) 1.490–3.500 €, Business (Unternehmens-Website) 3.490–6.500 €, Custom (individuelle Next.js-Website) 7.900–17.500 €, Commerce (Online-Shop) 4.900–11.000 €. Dazu kommt ein BFSG-Audit-Service ab 1.500 €. Alle Preise Fixpreis, netto, ohne MwSt. (§19 UStG).

Unverbindlichen Budget-Rahmen in 5 Schritten berechnen: Konfigurator.

Warum ist das teurer als beim Freelancer für 1.000 €?

Günstigere Angebote nutzen meist WordPress-Bausätze, Standardthemes, geteilte Templates und kein Accessibility-/Performance-Budget. Webgentic liefert individuell entwickelte Next.js-Websites mit BFSG-ready-Barrierefreiheit, Core Web Vitals im grünen Bereich, ohne Cookie-Banner-Last und mit eigener Domain-/Hosting-Hoheit.

Der Preisunterschied ist der Unterschied zwischen einem Produkt, das in drei Jahren noch wartbar ist, und einem, das Sie nach 18 Monaten ersetzen müssen.

Warum steht keine Mehrwertsteuer auf der Rechnung?

Webgentic wird unter der Kleinunternehmerregelung (§19 UStG) geführt. Auf Rechnungen wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Für Kunden ohne Vorsteuerabzug (Arztpraxen, Heilpraktiker, Bildungsträger, Vereine) entspricht das einer Ersparnis von rund 19 % gegenüber regelbesteuerten Anbietern. Für vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen ist der Effekt neutral.

Gibt es Ratenzahlung?

Der Standard ist 30 % bei Projektstart, 30 % nach Design-Abnahme, 40 % bei Go-Live. Bei Starter-Projekten entfällt der Design-Meilenstein (60/40-Split). Alternative Ratenpläne werden im Einzelfall abgestimmt, insbesondere wenn ein Projekt die Kleinunternehmer-Jahresgrenze (25.000 €) überschreiten würde; dann wird teilweise ins Folgejahr gesplittet.

Muss ich nach dem Launch einen Wartungs-Retainer buchen?

Nein. Jedes Projekt läuft auch ohne Retainer. Next.js-Sites auf Vercel brauchen strukturell weniger Wartung als WordPress. Ein Retainer lohnt sich, wenn Sie regelmäßig Inhalte ändern (ab Standard 99 €/Monat inkl. 1 h Arbeit), einen Ansprechpartner bei Incidents wollen oder aktiv SEO-Entwicklung betreiben. Basis-Hosting-Monitoring gibt es ab 49 €/Monat.

Ablauf & Zeitplan

Wie lange dauert ein Projekt?

Starter 5–10 Werktage. Business 2–4 Wochen. Custom 4–8 Wochen. Commerce 3–6 Wochen. Diese Zeitfenster gelten ab Kick-off und setzen voraus, dass Inhalte und Freigaben in den vereinbarten Fristen zurückkommen. Der moderne Stack erlaubt Wochen statt Monate, klassische Agenturen brauchen für vergleichbare Projekte 3–6 Monate.

Wie läuft ein Projekt konkret ab?

Vier Phasen:

(1) Kick-off, Ziel, Zielgruppe, Inhaltsstruktur klären. (2) Design in Figma mit klickbarer Preview zur Abnahme. (3) Entwicklung mit laufendem Preview-Link, den Sie jederzeit aufrufen können. (4) Go-Live inklusive Einweisung für die Content-Pflege plus 30 Tage Nachbetreuung bei Business/Custom/Commerce.

Kommunikation: E-Mail und terminierte Calls. Keine Slack-Dauerpräsenz, das schützt Ihre und meine Fokuszeit.

Was erwarten Sie von mir als Kunde?

Drei Dinge: (a) eine klare Vorstellung, welches Geschäftsziel die Website stützen soll; (b) Inhalte (Texte, Bilder, Logo), oder eine Freigabe, dass ich Copywriting und Bildbeschaffung als Add-on übernehme; (c) verlässliche Rückmeldungen innerhalb der abgestimmten Fristen, damit Projekt-Zeitfenster eingehalten werden. Ich sage offen, wenn mir etwas fehlt, ich rate nicht hinter Ihrem Rücken.

Wie viele Revisionsrunden sind inkludiert?

Starter: 1 Revision nach Launch. Business: 2 Revisionsrunden. Custom: 3 Revisionsrunden plus 30 Tage Nachbetreuung. Eine Revisionsrunde bedeutet Sammelfeedback in einem Durchgang, nicht 47 E-Mails über drei Wochen. Darüber hinausgehende Änderungen werden transparent nach Stundensatz (110 €/h) abgerechnet oder über einen Retainer gebündelt.

Technologie

Welche Technologie setzen Sie ein, und warum nicht WordPress?

Standard ist Next.js 16 auf Vercel, bei Shops Shopify oder WooCommerce. Gegenüber WordPress: deutlich bessere Performance (Core Web Vitals), weniger Angriffsfläche, keine permanente Update-Tretmühle, strukturell günstigere Wartung.

WordPress kann ich auf Wunsch bedienen, rate aber bei neuen Projekten aktiv davon ab, außer eine bestehende Redaktion muss zwingend in WP arbeiten.

Kann ich die Inhalte selbst pflegen?

Ja. Ab dem Business-Paket gehört ein Headless-CMS (Sanity, Payload oder Strapi) zum Lieferumfang, inklusive einer 2-stündigen Einweisung (remote oder vor Ort in München/FFB). Das Interface ist auf Redakteure zugeschnitten, Texte ändern, Bilder tauschen, neue Seiten anlegen geht ohne technisches Wissen.

Wer hostet die Website und wem gehört die Domain?

Hosting läuft standardmäßig über Vercel. Der Vercel-Account wird auf Ihren Namen angelegt, die Website gehört Ihnen, nicht mir. Gleiches gilt für die Domain: der Registrar-Zugang (Strato, INWX oder Wunsch-Registrar) bleibt in Ihrer Hand. Ich bekomme Kollaborations-Zugriff solange Sie mich beauftragen; dieser kann jederzeit von Ihnen entzogen werden.

Gehört der Quellcode mir?

Ja. Mit der Schlussrechnung erhalten Sie uneingeschränkte, ausschließliche Nutzungsrechte an allen für Sie erstellten Inhalten, Designs und am Quellcode. Der Code liegt in einem privaten Git-Repository (GitHub, auf Ihr Konto übertragbar). Einzige Ausnahmen: Open-Source-Bibliotheken behalten ihre jeweilige Lizenz (MIT, Apache etc.), Stockfotos ihre jeweilige Nutzungslizenz.

Ist meine Website dann BFSG-konform?

Alle neuen Webgentic-Projekte werden nach WCAG 2.1 AA entwickelt, dem technischen Maßstab des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) seit 28. Juni 2025. Für eine formale Konformitätsaussage mit Prüfbericht gibt es den separaten BFSG-Audit-Service (ab 1.500 €). Bestehende Websites, die nicht von Webgentic gebaut wurden, können im Rahmen eines Audit + Remediation-Bundles (ab 4.500 €) ertüchtigt werden.

Wie ist das mit der DSGVO, Cookies und Schriften?

Standard ist: keine Tracking-Cookies, keine Google Fonts via CDN (EuGH-Urteil 2022), keine Drittanbieter-Scripts ohne Auftragsverarbeitungsvertrag. Reichweitenmessung über cookielose Lösungen (Plausible oder Vercel Web Analytics), kein Consent-Banner notwendig. Schriften werden selbst gehostet ausgeliefert.

Datenschutzerklärung und Impressum liefere ich als rechtssicheres Template und passe es auf Ihr Unternehmen an; finale juristische Prüfung bleibt Ihre Verantwortung.

Wo sind die Daten gespeichert?

Primär EU-Rechenzentren: Vercel Frankfurt für Hosting, Resend EU-Region für Kontaktformular-Versand. Bei US-Anbietern greifen EU-Standardvertragsklauseln plus das EU-U.S. Data Privacy Framework. Für Kunden mit erhöhten Compliance-Anforderungen (Kanzleien, Gesundheitswesen) biete ich auf Nachfrage reinen EU-Stack ohne US-Subprocessor.

Zusammenarbeit

Sie sind Einzelunternehmer, was passiert, wenn Sie ausfallen?

Ein realer Punkt, der offen angesprochen gehört: bei einem Solo-Betrieb gibt es kein zweistufiges Team.

Technische Absicherung: alle Projekte liegen als vollständiger Quellcode in Ihrem Git-Repository und laufen auf Ihrer eigenen Vercel-/Domain-Infrastruktur, jeder Next.js-Entwickler kann übernehmen. Kein Lock-in.

Betriebliche Absicherung: bei kurzfristigem Ausfall werden Retainer-SLAs pausiert und kommuniziert. Bei länger dauerndem Ausfall greift ein Übergabeplan an zwei kooperierende Kollegen (Namen auf Anfrage im Vertrag).

Arbeiten Sie nur in München und Fürstenfeldbruck?

Sitz ist Olching bei Fürstenfeldbruck, Projekte laufen DACH-weit. Kick-off und Abnahme vor Ort gerne in München, Augsburg und Oberbayern. Alles andere läuft remote, das ist bei Webprojekten seit langem Standard und spart Reisekosten-Aufschläge. Für internationale Kunden steht die englische Site-Version (/en/) und ein EN-Business-Workflow bereit.

Wie nehme ich am besten Kontakt auf?

Am schnellsten über das Kontaktformular oder direkt per E-Mail an hello@webgentic.de. Innerhalb von 24 Stunden werktags erhalten Sie eine Antwort mit Rückfragen oder einer ehrlichen Ersteinschätzung per E-Mail. Alternativ über /konfigurator in 5 Schritten ein unverbindliches Budget-Ticket erzeugen.